Meine Sommertour beginnt!

Heute war ich im Diakonischen Altenzentrum Sarepta in Waltershausen, in dem 80 Bewohner/innen leben und das seit 1999 existiert. Ich arbeitete in der Funktion des „Alltagsbegleiters“ mit. So begleitete ich die Bewohner/innen zur Andacht, servierte das Mittagessen, maß den Blutdruck und half bei Kneipwasserbehandlungen. Dabei ging es entspannt und heiter zu. Das Sarepta setzt auf die Selbstbestimmtheit seiner Bewohner/innen und ist deshalb in Wohngruppen organisiert, die z.B. selbst kochen oder sich selbst um ihre Wäsche kümmern. Ich finde: Ein hervorragender Ansatz, um die Selbständigkeit zu bewahren. Der Geschäftsführer Herr Gurski, die Heimleiterin Frau Lange, sowie die Hauswirtschaftsleiterin Frau Schade erläuterten mir ausführlich das Konzept des Hauses und weihten mich in die Herausforderungen ein, welche für die Altenpflege bestehen. Da ist zum einen der Mangel an qualifiziertem Personal. Aber auch die Umsetzung des neuen Bundesteilhabegesetzes verursacht enormen bürokratischen Aufwand.
Fazit: Pflege gewinnt immer mehr an Bedeutung. Pflege muss bezahlbar sein und sich an den Menschen orientieren. Das Sarepta versucht beiden Ansprüchen gerecht zu werden und ist hierbei vorbildlich. Mit einem Präsentkorb und einem Scheck für den Kneipsinnesgarten dankte ich für den eindrucksvollen und schönen Arbeitstag.